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Sichtbarkeit: Via Paradiso erstrahlt in neuem Glanz

Projekt „Sichtbarmachung Via Paradiso“ erfolgreich abgeschlossen

Die Projektbeteiligten vor dem Eingangsportal zum Via ParadisoFoto: © Luisa Isola / MBN Tourismus

Die Tourismusregion Millstätter See – Bad Kleinkirchheim – Nockberge (MBN) meldet den erfolgreichen Abschluss des Projekts „Sichtbarmachung Via Paradiso“. Das Vorhaben wurde im Rahmen der Landesförderung „Offensive für See-, Berg-, Wander- und Rad-Infrastruktur“ umgesetzt und stärkt eines der wichtigsten Leitprodukte im Wandersegment der Region nachhaltig.

Der Via Paradiso wurde bewusst als Best-Practice-Beispiel für die sorgfältige Entwicklung von WanderZEIT 365 ausgewählt: Seine mittlere Höhenlage zwischen See und Berg (auf rund 600 bis 1100 Metern Seehöhe), die ganzjährige Begehbarkeit sowie die Nähe zu See, Orten und Infrastruktur bieten ideale Voraussetzungen für ein zeitgemäßes, qualitätsorientiertes Wanderangebot. “Mit der Installation markanter Tore und Landmarks entlang der Route wurde die Sichtbarkeit, Erkennbarkeit und Aufenthaltsqualität des zertifizierten Weitwanderwegs deutlich erhöht.” so Projektverantwortliche Kristina Madl. In Millstatt wurde die Sichtbarmachung des Via Paradiso gleichzeitig mit der Aufwertung des Einstiegs zum Schluchtweg realisiert. So profitieren sowohl der Weitwanderweg als auch der Schluchtweg von der neuen Infrastruktur.

Flexibel nutzbar: vom Weitwanderweg zur Sternwanderung

Darüber hinaus positioniert sich der Via Paradiso nicht nur als klassischer Weitwanderweg, sondern auch als attraktive Sternwanderung: Gäste und Einheimische können von einem fixen Standort aus an vier Tagen jeweils eine Etappe erwandern – ein flexibles Angebotsformat für genussorientierte und qualitätsbewusste Zielgruppen. „Mit WanderZEIT 365 entwickeln wir das Ganzjahresangebot behutsam weiter – in enger Abstimmung mit Landwirtschaft, Einheimischen und touristischen Partnern. Somit schaffen wir nachhaltige Angebote, die im Lebensraum verankert sind“, so Regionsgeschäftsführer Christian Stattmann.

Erfolgreiche Umsetzung in partnerschaftlicher Zusammenarbeit

Das Projekt wurde von der Gemeinde Ferndorf als Förderwerberin und der Tourismusregion MBN als Projektverantwortliche umgesetzt und steht exemplarisch für die lösungsorientierte Zusammenarbeit aller Beteiligten. Als Projektpartner waren die Tourismusverbände Döbriach/Radenthein, Millstatt, Seeboden und Spittal eingebunden.

Die konzeptionelle Gestaltung der Installationen erfolgte durch die Osttiroler Firma Revital, die bereits für die erfolgreichen Slow Trails in Kärnten verantwortlich zeichnet. Die qualitätsvolle Umsetzung nach öffentlicher Ausschreibung übernahm der regionale Professionist Firma Captura, wodurch die regionale Wertschöpfung gezielt gestärkt wurde.

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