Die Sanierung des Gamsgrubenweges schreitet zügig voran. Dieser einzigartige Panoramaweg im Glockermassiv nächst der Franz-Josefs-Höhe – ein wahres Kleinod im Nationalpark – musste vor drei Jahren wegen hoher Steinschlag- und Felssturzgefahr gesperrt werden. Am Mittwoch haben Landeshauptmann Jörg Haider und Nationalparkreferent Landesrat Georg Wurmitzer den offiziellen Tunneldurchschlag des fünften und letzten Tunnels im Rahmen einer Feierstunde vor Ort vorgenommen.
LH Haider hatte bereits im Beisein von LR Wurmitzer und des Generaldirektors der Großglockner Hochalpen AG (Grohag), Christian Heu, im Juni d. J. den ersten Sprengschuss im Stollen am Beginn des Weges gezündet und damit den Startschuss für dieses Bauvorhaben gegeben. Die Gesamtinvestitionssumme für die Gesamtlänge der Tunnel von rund 900 Metern und Sicherung des Weges, die unter größtmöglicher Schonung der Natur erfolgt, wurde mit 1,8 Millionen Euro angegeben.
Nischen für den Panoramablick
LH Haider und LR Wurmitzer unterstrichen die Bedeutung dieses Projektes, das ab nächster Saison wieder den Zehntausenden Besuchern und Wanderern zur Verfügung stehen wird. Sie zeigten sich über den Fortschritt der Wegsanierung erfreut und dankten allen Arbeitern, Firmen und Beteiligten für die Kooperation. Zum herrlichen Panoramablick auf Glockner und Pasterze werden auf Anregung von LR Wurmitzer zur Steigerung der Attraktivität noch in einzelnen Tunnels Nischen gemacht und diese mit Sehenswürdigkeiten rund um das Thema Wasser bzw. Nationalpark ausgestattet.
Alpenvereinsschutzhütten besser erreichbar
Durch den neuen Gamsgrubenweg, der in das Tourismuskonzept einzubauen sei, werden auch die beiden Alpenvereinsschutzhütten Hofmannshütte und Oberwalderhütte wieder normal erreichbar. Haider wies in diesem Zusammenhang auch auf die Aufwertung der Franz-Josefs-Höhe hin, die für die geplante Landesausstellung zum Thema Wasser eine zentrale Rolle spielen wird. Die Eröffnung des Gamsgrubenweges ist für Mai 2003 vorgesehen.







